Barbian klammert sich an die steilen Wiesenhänge des Eisacktals und blickt weit ins Tal hinab bis nach Bozen und zur Plose im Norden. Von der anderen Seite grüßen die Bergwälder und Gipfel. Vereinzelt lässt sich das Weiß so mancher Dolomitenzacke erspähen.

Hier, vom schmucken Dörfchen Barbian mit seinem charakteristischen schiefen Kirchturm, zwischen Feldern und Wiesen ausgehend, führen zahlreiche Wanderwege in die Wälder. Zwetschgenbäumchen und knorrige Kastanien säumen die Wege zu Beginn, doch bald sind die Almen erreicht.

Längere Wandertouren führen bis aufs Rittner Horn, eine der aussichtsreichsten Plattformen Südtirols. Entlang des Kastanienwegs lässt es sich bis nach Bozen oder in die andere Richtung wandern. Auch Mountainbiker dürfen sich auf abenteuerlichen Wegen austoben.

Auch ein Stück Geschichte & Kultur des Eisacktals darf in unmittelbarer Umgebung erlebt werden. Die beiden Städtchen Brixen und das schmucke und verwinkelte Künstlerstädtchen Klausen sind schnell erreicht.



Die Kleinen, Blauen, Honigsüßen
Einst war die wirtschaftliche Bedeutung des Zwetschgenanbaus in Barbian groß. Die kleinen blauen Früchte wurden bis über die italienischen Grenzen hinaus transportiert. Der Stellenwert des Zwetschgenanbaus ließ aber nach und heute findet der Verkauf ausschließlich über lokale Absatzwege statt.
In Barbian begegnen Sie Zwetschgen in Ihrer köstlichsten Form: im Strudel, im Schnaps, in der Marmelade. Die kleinen, verzweigten Bäumchen stehen in den Zwetschgengärten in Reih und Glied an den Häusern und Höfen und verleihen dem Dörfchen Barbian ein unverkennbares Flair.

Barbianer Zwetschkenwoche vom 2. bis 17. September!